Auch diesen Monat gibt es einen Einblick mit 12 Bildern in mein Leben. Das Wetter ist wechselhaft und kalt, darum wird mit einem reichhaltigen Zmorge in den Sonntag gestartet.

Frisches Brot gehört für uns zum Wochenende. Neben dem Zopf bereite ich auch immer frisches Zwirbelbrot vor. Die Zubereitung ist sehr einfach. Auf die Menge von 500 g Mehl verwende ich 500 ml lauwarmes Wasser, 1–2 TL Salz und 4 Gramm Frischhefe.
Das Verhältnis zwischen Mehl (g) und Wasser (ml) bleibt sich immer gleich. Je mehr Brote gebacken werden, desto mehr Salz beifügen.

Die Masse mit einer Kelle vermischen. Danach den Teig zudecken und vergessen 🙂 .

Je länger die Ruhezeit dauert (mindestens 12 Stunden), desto luftiger werden die Brote. Im Winter lasse ich den Teig draussen stehe, er geht aber auch im Kühlschrank auf. Daher – kein zu kleines Gefäss verwenden und nicht hermetisch mit dem Deckel verschliessen. Der wird aufgrund der Gärung gesprengt.

Am Morgen den Backofen auf 250° Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier in die Nähe stellen. Es lohnt sich auch, einen feuchten Abwaschlappen vorzubereiten, da der Teig recht klebrig ist.
Auf die Arbeitsfläche eine genügend grosse Menge Mehl geben. Die Reste davon können für den nächsten Teig verwendet werden.

Mit dem Teighörnchen eine Portion Teig aus der Schüssel nehmen und …

… direkt auf den Mehlhaufen geben.

Den Teig bemehlen und mit dem Teighörnchen halbieren. Danach die beiden Hälften lang ziehen und anschliessend umeinander zwirbeln (=drehen).

Die Zwirbelbrötchen aufs Blech legen und darauf achten, dass sie sich nicht berühren, da sie während des Backens noch aufgehen werden. Die Brötchen zwirbeln sich gerne wieder auf – einfach zulassen. Sie schmecken in jedem Fall gut.

Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben und den Timer je nach Grösse der Brötchen auf 20 – 30 Minuten stellen.

Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, auf ein Gitter legen und auskühlen lassen. Achtung: Das Blech ist sehr heiss! Topflappen verwenden.

Diesen Sonntag bereitete unsere Tochter ein Rührei zu, das mit Zwirbelbrot noch leckerer schmeckt.

En Guete mit diesem einfachen, aber leckeren Rezept.
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Danke, alles hat wunderbar geklappt. Lediglich habe ich auf 250° Ober-Unterhitze gebacken. Tolles Rezept und einfach zu machen.
Das freut mich, dass es dir schmeckte 🙂
Hallo nochmal,
so Teig ist im Kühli, morgen wird gebacken.
Noch einenFrage zur Ofentemperatur. 250° Umluft erscheinen mir sehr hoch, das sind 270° Unterhitze. Ist da nach 20-30 Min. nicht alles verbrannt?
Lg Ella
Liebe Ella
Ich backe die Twister immer bei dieser Temperatur und mir ist noch nie was verbrannt.
Aber probier doch einfach mal aus, was für deinen Ofen und dich stimmt.
En Guete
Guten Tag,
ich würde gerne das Zwirbelbrot nachbacken, aber 500 g Mehl auf 500 ml Wasser, ist das nicht zu viel Wasser? Kann man den Teig dann überhaupt noch handeln?
Danke und einen lG
Ella
Liebe Ella
Es ist eine klebrige Angelegenheit :-). Der Teig wird ja vor dem Backen nicht mehr „bearbeitet“, sondern nur noch gedreht. Wenn du weniger Wasser verwendest oder ihn zu kurz aufgehen lässt, werden die Brötchen nicht luftig und sind zu hart.
Ich backe jedes Wochenende aus einem Kilo Mehl ca. 10 Zwirbelbrote. Ein Teil wird für das Frühstück verwendet, die anderen friere ich ein, damit wir sie unter der Woche aufbacken können. So haben wir nie Brotreste.