Light my fire

Ein Thema, das zum Schreiben motiviert. Ein Thema, das uns von klaren (Text)Strukturen entfernt. Ein Thema, bei dem es uns unter den Nägeln brennt, in die Tasten zu hauen. Ein Thema, das durch Wein und Bier und guter Musik begleitet wird.

Der Schreibanlass für Studierende der PH Zürich war geboren. Augen und Ohren auf für einen kleinen Einblick in «write my fire». Wer sich zum Lesen den Soundtrack dazu wünscht, hier ist er.


Try now we can only lose

and our love become a funeral pyre

Light my fire – The Doors

Worauf besinnen wir uns? Davor, danach, jetzt.

Ein einfacher, kahler Raum und doch wirkt er voller Leben. Nur wegen dir. Hörst du die Musik? Du bist so weiss. Alle Farben des Lichts vereinen sich in dir. Um dich dreht sich der Raum. Um dich, nur um dich. Du stehst im Mittelpunkt. Dein Leben steht im Zentrum. Du bist zurückgekehrt, nimmst Teil am Kreislauf. Hörst du die Wiederholungen der Melodie? Alles wiederholt sich, wiederholt sich. Wie weisse Schwäne, die stolz auf dem See schwimmen. Unendlich viele Wiederholungen, die immer zum Ziel hinweisen, das wir nicht erreichen oder schon erreicht haben. Wo ist der Beginn? Du bist eine Stufe weiter. Und trotzdem nicht am Ende, es gibt kein absolutes Ende. Weiss ich, wo du hingehst? Bist du wirklich noch hier? Unwirklichkeit ist Teil der Wirklichkeit.

Du liegst da. Weiss, rein und jungfräulich. Du liegst da, doch erkenne ich dich nicht wirklich. Du bist zu ätherisch, wirkst erleuchtet. Du in der Mitte. Transzendenz. Ich mache weiter. In Weiss. Ich habe nichts zu verlieren. Alles wiederholt sich.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Gabriella Rauber

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen