(für Lehrkräfte der Sekundarstufe I, Schwerpunkt RKE)
Ich beginne gerne mit dem Konkreten. Mit jenen kleinen Momenten im Unterricht, in denen plötzlich etwas geschieht: ein Gedanke, ein Staunen, ein Gespräch, das weiterführt. Oft sind es die Einstiege, die den Ton für das Lernen setzen. Hier entscheidet sich, ob ein Thema neugierig macht, ob Schüler:innen sich öffnen, ob eine Stunde lebendig wird.
Im Religions-, Kultur- und Ethikunterricht sind solche Anfangsmomente besonders bedeutungsvoll. Sie geben Raum für Fragen, Zweifel und eigene Erfahrungen. Wie kann es gelingen, Themen so zu eröffnen, dass sie etwas in Bewegung bringen? Im Folgenden zeige ich einige meiner Praxisbeispiele, die genau dies ermöglichen: Lernwege, die aus Bildern, Texten oder Gesprächen entstehen und in denen Denken, Fühlen und Begegnung ineinandergreifen.
Einstiege im RKE-Unterricht – konkrete Beispiele aus der Praxis
Im RKE-Unterricht fördern offene Fragen die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, mit Weltdeutungen und mit Haltungen anderer. Das stärkt Empathie, Urteilsfähigkeit und Dialogkompetenz, zentrale Ziele des Lehrplans 21.
Ich gestalte den Einstieg in neue Themen meist so, dass die Schüler:innen aktiv und persönlich beteiligt sind. Ziel ist es, ihre Erfahrungen, ihr Vorwissen und ihre Emotionen einzubeziehen, um eine echte Verbindung zum Thema herzustellen. Dafür nutze ich offene, anregende Impulse (Bilder, Texte, Musik oder Gegenstände), die vielfältige Assoziationen ermöglichen.
Erste Lektion mit Fotokarten
Etwa 100 Fotokarten liegen im Raum verteilt, mit Motiven aus verschiedenen Kulturen, Religionen und Lebensbereichen (Liebe, Freundschaft, Gerechtigkeit, Gemeinschaft usw.). Jede:r Schüler:in wählt ein Bild aus, das sie oder ihn anspricht, vielleicht, weil es „hässlich“, „witzig“, „berührend“ oder „fremd“ wirkt. Unter dem Visualizer wird das gewählte Bild vorgestellt, die Wahl begründet und eine erste Hypothese formuliert, was das Motiv mit Religion, Kultur oder Ethik zu tun haben könnte. Der Einstieg schafft emotionale Beteiligung, regt zum Interpretieren an und öffnet den Blick für religiöse und kulturelle Vielfalt.
Buddhismus
Zu Beginn blättern die Schüler:innen im Lehrmittel Blickpunkt durch das Kapitel zum Buddhismus. Sie notieren Themen, Bilder oder Texte, die sie interessant finden oder über die sie mehr wissen möchten. Anschliessend tauschen sie sich in ihren Tischgruppen aus. Aus ihren Listen erstelle ich eine „Top Ten“ der Themen, die sie am meisten interessieren, und richte die weitere Unterrichtsplanung danach aus. So entsteht ein inhaltlich offener, partizipativer Zugang, der die Lernenden ernst nimmt und mitgestalten lässt.
Werte und Zusammenleben
Verschiedene Zitate zu Themen wie Freundschaft, Respekt oder Gerechtigkeit werden im Raum verteilt. Die Schüler:innen wählen eines aus, das sie anspricht, und tauschen sich in Gruppen über ihre Auswahl aus. Daraus entwickelt sich ein Gespräch über gemeinsame und unterschiedliche Wertvorstellungen: eine erste Auseinandersetzung mit dem Thema Ethik und Zusammenleben.
Religiöse und kulturelle Feste im Jahreslauf
Die Schüler:innen erhalten oder bringen Bilder, Videos, Fotos und Zeitungsausschnitte zu Festen im Jahresverlauf mit. Gemeinsam ordnen sie diese und überlegen, welche Feste sie persönlich kennen oder feiern. So entsteht ein emotionaler Zugang zu religiösen/kulturellen Ritualen und Traditionen, der an Alltagsbezüge anknüpft.
Tod und Trauer
Einstieg mit kurzen Texten, Gedichten oder Musikstücken zum Thema Abschied. Die Schüler:innen wählen ein Beispiel, das sie berührt, und teilen ihre Gedanken dazu. Das Gespräch führt zu Fragen nach dem Umgang mit Trauer in verschiedenen Religionen und Kulturen und öffnet Raum für persönliche Reflexion.
Umwelt und Schöpfungsverantwortung
Auf den Tischen liegen Gegenstände wie eine Pflanze, eine Plastikflasche, ein Stein oder ein Zeitungsartikel zum Klimawandel. Die Schüler:innen wählen spontan etwas aus und erzählen, was ihnen dazu einfällt. Daraus entwickelt sich der Übergang zum Thema Verantwortung für die Schöpfung und die Frage nach unserem Umgang mit der Umwelt.
Identität und Lebenswege
Eine Reihe von Porträtfotos zeigt Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und Berufe. Die Schüler:innen formulieren Fragen, die sie diesen Personen stellen würden. Daraus ergibt sich der Übergang zu Themen wie Sinnsuche, Lebensgestaltung und religiöse Orientierung.
In vielen dieser Einstiege zeigt sich, wie entscheidend die Art der Fragen ist. Manche öffnen Türen, andere bleiben an der Oberfläche. Immer wieder erlebe ich, wie gerade offene Fragen Gespräche in Bewegung bringen. Doch was macht sie so wirksam? Warum verändern sie die Dynamik des Unterrichts und damit das Lernen selbst?
Warum offene Fragen im RKE wichtig sind
Offene Fragen eignen sich besonders gut, um diesen ersten Schritt ins Lernen zu gestalten. Sie eröffnen Denk- und Gesprächsräume, statt sie einzuengen. Während geschlossene Fragen meist auf eine richtige Antwort zielen, laden offene Fragen zum Nachdenken, Vermuten und Staunen ein. Sie geben den Schüler:innen die Möglichkeit, ihr eigenes Wissen, ihre Emotionen und Erfahrungen einzubringen.
Ich beginne meine Stunden auf der Sekundarstufe I häufig mit einer offenen Frage. Mich interessiert, welche Ideen, Gefühle oder welches Vorwissen die Schüler:innen mitbringen. Ihre Antworten und Anregungen vernetze ich mit meinen Lernzielen und greife sie im Verlauf der Lektionen immer wieder auf, etwa mit einem Satz wie: „Jetzt kommen wir genau zu dem Punkt, den du vorhin erwähnt hast.“ Dadurch entsteht ein roter Faden, der das Lernen persönlich verankert. Die Schüler:innen erleben, dass ihre Gedanken wertvoll sind und etwas bewirken.
Offene Fragen aktivieren Vorwissen, regen zur Auseinandersetzung an, stärken die Selbstwirksamkeit und fördern gegenseitige Wertschätzung. Besonders im RKE-Unterricht, in dem Haltungen, Perspektiven und Sinnfragen im Mittelpunkt stehen, helfen sie, dass Schüler:innen sich selbst als Teil des Lernprozesses erleben. Sie erkennen: Ich darf nachdenken, ich darf zweifeln, ich darf fragen.
So entsteht von Anfang an ein Klima der Offenheit und des Vertrauens. Im Mittelpunkt steht das Miteinander, das gemeinsame Forschen an Fragen, die niemand allein vollständig beantworten kann.
| Thema | Beispiel-Fragen | Kompetenzbezug (LP21, RKE) |
| Gerechtigkeit | Hast du schon einmal eine unfaire Situation erlebt? Was bedeutet Gerechtigkeit für dich? | Werte und Normen reflektieren, Urteile begründen |
| Religiöse Vielfalt | Woran glauben Menschen? Warum glauben Menschen an unterschiedliche Dinge? | Verschiedene Weltbilder verstehen und respektieren |
| Glück und Sinn | Was brauchst du, um dich zufrieden/glücklich zu fühlen? Kann man glücklich sein, wenn andere leiden? Wie lebt ein Mensch, der glücklich ist? | Lebensfragen deuten, eigene Position entwickeln |
| Umwelt und Verantwortung | Was bedeutet dir Natur? Welches Verhalten akzeptierst du bei anderen nicht? | Verantwortung für Mensch und Mitwelt wahrnehmen |
Wenn klar wird, welche Bedeutung offene Fragen für Lernprozesse haben, stellt sich die nächste Frage: Wie lassen sie sich im Unterricht konkret gestalten? Wie gelingt es, aus Offenheit eine klare, gemeinsame Bewegung zu formen, einen Lernrhythmus, der alle mitnimmt und trägt?
Umsetzung im Unterricht
- Einstieg bewusst offen halten
Formuliere Fragen so, dass mehrere Deutungen möglich sind.
→ „Was denkst du, warum Menschen beten?“ wirkt anregender als „Was ist Beten?“ - Denkzeit geben
Mit Think-Pair-Share des Kooperativen Lernens arbeiten. - An Erfahrungen anknüpfen
Verknüpfe Fragen mit Lebenssituationen, Medien, Musik oder Bildern.
Gerade im RKE bieten persönliche Geschichten, Symbolgegenstände oder Zitate aus Religion und Kultur authentische Zugänge. - Rückbindung im Verlauf
Greife Einstiegsideen später wieder auf:
„Zu Beginn habt ihr gesagt, dass Gerechtigkeit bedeutet … – Sehen wir das jetzt noch genauso?“
So wird Entwicklung sichtbar und Reflexion gefördert. - Differenzierung beachten
Stelle Fragen so, dass deine Schüler:innen sie verstehen und sie sich nicht überfordert fühlen.
Im praktischen Tun zeigt sich, dass offene Fragen mehr sind als ein methodisches Werkzeug. Sie prägen die Atmosphäre, die Haltung und das Miteinander im Klassenzimmer. Sie werden zum Grundton des Lernens und genau hier beginnt das eigentliche Thema: offene Fragen als Haltung im Unterricht.
Offene Fragen im Unterricht
Interesse ist kein Zufall. Es entsteht, wenn Lernende spüren, dass das Thema für sie Bedeutung hat, sie herausfordert und mit ihrem Leben zu tun hat.
Ein gelungener Unterrichtseinstieg schafft genau das: Er öffnet Denk- und Gesprächsräume und lädt Schüler:innen ein, eigene Perspektiven einzubringen.
Gerade im Fach Religion, Kultur und Ethik (RKE) ist diese Öffnung zentral, weil es hier um Fragen des Menschseins, der Werte und des Zusammenlebens geht, Themen, die ohne persönliche Beteiligung kaum begreifbar sind.
Hinter der Wirkung offener Fragen steht etwas Grundlegendes: das Wecken von Interesse. Ohne dieses innere Sich-Zuwenden bleibt Lernen flach. Deshalb lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und genauer hinzuschauen, was Interesse im Lernprozess eigentlich bedeutet und wie es wachsen kann.
Wer mit offenen Fragen arbeitet, spürt bald, dass dahinter etwas Tieferes liegt: das Interesse selbst. Es ist diese leise, aber kraftvolle Bewegung im Inneren, die Menschen lernen lässt. Deshalb lohnt sich der Blick auf das, was Neugier entfacht und Lernen lebendig macht.
Interesse wecken – Lernräume öffnen
Ein gelungener Unterricht beginnt mit dem Wecken von Interesse. Bevor Lernprozesse überhaupt in Gang kommen können, braucht es diesen inneren Impuls, der die Schüler:innen aufmerksam werden lässt und sie dazu bewegt, sich auf etwas Neues einzulassen.
Interesse ist die Brücke zwischen dem, was Jugendliche bereits kennen, und dem, was sie noch nicht wissen. Es verbindet das Persönliche mit dem Fachlichen, das Emotionale mit dem Kognitiven. Wenn es gelingt, diesen Funken zu zünden, entsteht eine Atmosphäre, in der Lernen nicht nur möglich, sondern lebendig wird.
Das Wecken von Interesse ist deshalb weit mehr als ein dekorativer Einstieg oder ein „Schmuckstück“ am Anfang einer Lektion. Es bildet die Grundlage für alles, was folgt. Forschungen zur Lernmotivation zeigen deutlich, dass Interesse und Aufmerksamkeit entscheidende Faktoren für nachhaltiges Lernen sind. Interesse entsteht als fortlaufender Prozess. Es beginnt im Einstieg, wird in der Erarbeitung vertieft und in der Reflexion bewusst gemacht.
Das Modell von Hidi und Renninger (2006) beschreibt, wie situatives Interesse entsteht, also jenes, das durch einen anregenden Impuls, eine Frage, ein Bild oder eine persönliche Geschichte ausgelöst wird.
Es zeigt ausserdem, wie dieses situative Interesse zu individuellem Interesse werden kann, wenn Schüler:innen darin unterstützt werden, eigene Bezüge herzustellen und persönliche Bedeutung zu finden.
Auch die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan (1985) weist darauf hin, dass Motivation dann wächst, wenn drei grundlegende psychologische Bedürfnisse erfüllt sind: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit.
Ein Unterrichtseinstieg, der die Schüler:innen einlädt, ihre eigenen Gedanken zu äussern, eigene Entscheidungen zu treffen oder ihr Vorwissen einzubringen, spricht genau diese Bedürfnisse an. Er vermittelt: Ich darf selbst denken, ich kann etwas beitragen, und das, was ich sage, interessiert andere. Solche Momente sind klein und zugleich grundlegend für eine lernförderliche Atmosphäre.
Studien belegen zudem, dass Lernende Inhalte, zu denen sie einen persönlichen Bezug aufbauen können, besser verstehen und länger behalten. Sie zeigen mehr Ausdauer, stellen tiefere Fragen und verknüpfen neues Wissen mit eigenen Erfahrungen. Das Interesse wirkt also wie ein innerer Motor. Es verwandelt Lernen von einer Pflicht in einen Entdeckungsprozess, der trägt und begeistert.
Das Wecken von Interesse bedeutet deshalb, Lerngelegenheiten so zu gestalten, dass sie Neugier auslösen, Staunen ermöglichen und persönliche Bedeutsamkeit schaffen. Es geht darum, die Lernenden zu berühren: emotional, gedanklich, manchmal auch ästhetisch.
Ein gutes Einstiegsritual oder eine offene Frage kann genau das bewirken: Sie öffnet den Raum, in dem sich Denken und Fühlen verbinden, und sie gibt dem Unterricht einen lebendigen, dialogischen Charakter.
Gerade im Religions-, Kultur- und Ethikunterricht hat dieses Prinzip eine besondere Bedeutung. Hier begegnen die Schüler:innen Themen, die oft existenzielle Fragen berühren: Wer bin ich? Was trägt mich? Was ist gerecht? In solchen Lernprozessen sind Offenheit und persönliche Resonanz unverzichtbar. Ein Einstieg, der Neugier weckt und eigene Erfahrungen zulässt, schafft die Grundlage dafür, dass sich die Lernenden ernsthaft mit diesen Fragen auseinandersetzen.
Wenn Schüler:innen merken, dass ihre Gedanken willkommen sind und ihre Beiträge im weiteren Unterricht wieder aufgegriffen werden, entsteht ein Gefühl von Wertschätzung und Verbundenheit. Dann wird Lernen zu einem gemeinsamen Prozess. Einem Prozess, der Sinn stiftet und Spuren hinterlässt.
Wenn Unterricht gelingt, entsteht ein Raum, in dem sich Denken, Fühlen und Lernen gegenseitig stärken. Doch wie zeigt sich das im Alltag? Was bleibt bei den Schüler:innen hängen – und bei mir als Lehrperson? Diese Fragen führen in die Reflexion.
Natürlich verläuft nicht jede Stunde ideal. Auch wo Interesse und Offenheit wachsen, gibt es Momente, in denen Unruhe, Müdigkeit oder Widerstand spürbar werden. Gerade dann zeigt sich, wie tragfähig Beziehung und Struktur sind und wie man mit kleinen Gesten wieder Vertrauen schaffen kann.
Sollte es mal schwierig werden
Ganz ehrlich: In all den Jahren meines Unterrichtens habe ich noch nie erlebt, dass Schüler:innen sich grundsätzlich dem Gespräch verweigern. Natürlich gibt es Momente, in denen Zurückhaltung, Müdigkeit oder Unruhe spürbar sind. Doch wenn die Lernumgebung stimmt, wenn die Aufgaben Sinn machen und Beziehung trägt, dann öffnen sich auch jene, die sich sonst gerne entziehen.
Eine gute Rhythmisierung der Lektion, wie sie das Kooperative Lernen ermöglicht, wirkt dabei oft wie ein Schlüssel. Der Wechsel zwischen kurzen Impulsen, Austausch in kleinen Gruppen und gemeinsamen Reflexionsphasen schafft Struktur sowie Sicherheit und gleichzeitig Bewegung. Auch unruhige Schüler:innen finden so ihren Platz, werden gehört und können sich einbringen. Nicht selten staune ich, wie gerade jene, die sich zu Beginn entziehen wollten, plötzlich mit wachen Augen im Gespräch sitzen.
Selbst kleine Elemente können viel bewirken. Schon drei Minuten am Ende einer Lektion, in denen die Schüler:innen ein Exit-Ticket ausfüllen, etwa mit der Frage „Was hat dich heute überrascht?“ oder „Worüber möchtest du nächstes Mal mehr wissen?“, öffnen den Blick nach vorn. Diese kurzen Momente des Innehaltens und Rückblickens schaffen Verbindung und wecken Neugier auf das Kommende.
Solche Erfahrungen gehören zum Alltag jeder Lehrperson. Sie erinnern daran, dass Unterricht immer Beziehungsgeschehen bleibt, unvorhersehbar, lebendig, menschlich. Wenn ich darauf zurückblicke, wird mir bewusst, wie viel sich in diesen Begegnungen ereignet hat. Daraus wächst die Reflexion: Was bleibt und was trägt weiter?
Reflexion
Alle diese Einstiege fördern Eigenaktivität, Neugier und Partizipation. Sie ermöglichen den Schüler:innen, persönliche Bezüge herzustellen und zeigen, dass ihre Gedanken und Erfahrungen im Unterricht wertgeschätzt werden. Indem ihre Beiträge im weiteren Verlauf wieder aufgegriffen werden, wie „Jetzt kommen wir genau zu dem Punkt, den du vorhin erwähnt hast.“, erleben die Schüler:innen Sinnhaftigkeit und Anerkennung.
Ich beobachte, dass nach solchen Einstiegen die Beteiligung spürbar höher ist. Schüler:innen verweisen häufiger aufeinander, greifen Ideen auf und fragen nach. So entsteht Unterricht, der Wissen vermittelt und zugleich Beziehung aufbaut. Ein Unterricht, der die Schüler:innen mitnimmt auf eine gemeinsame Entdeckungsreise: offen, wertschätzend und lebendig.
Ein Kommentar zu “Über das Beginnen und Begegnen im Unterricht”