Aufruf zur Blogparade: Schule anders denken – Mutige Ideen für Bildung

Manchmal hilft es, laut zu träumen und dabei andere mitzunehmen: Wie würde Schule aussehen, wenn wir sie ganz neu erfinden – ohne Vorgaben, Lehrpläne oder Zwänge?
Was brauchen Kinder und Jugendliche, um wirklich zu wachsen, zu lernen und zu leben?

Ich bin Sekundarlehrperson, Praxislehrperson und Schreibcoach. Ausserdem begleite ich neue Lehrpersonen während der ersten zwei Schuljahre als Fachbegleiterin. Als Expertin für Unterricht und Schule bin ich neugierig und offen für neue Sichtweisen und Ideen.


Diese Blogparade soll ein Ort sein, an dem wir unsere Gedanken fliessen lassen: Von mutigen Konzepten über kleine Veränderungen im Schulalltag bis zu völlig neuen Ideen, die Schule auf den Kopf stellen.

💭✨💭✨💭 💭✨💭✨💭

So machst du mit

  1. Schreibe einen Blogartikel über deine Ideen, Wünsche, Utopien oder Erfahrungen rund um „Schule anders denken“.
  2. Verlinke diesen Aufruf in deiner Einleitung.
  3. Kommentiere hier mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem Beitrag.

Dadurch werden unter diesem Aufruf zur Blogparade alle Artikel gesammelt. So entsteht eine bunte Mischung von Blogartikeln mit vielen verschiedenen Meinungen und Erfahrungen zum Thema „Schule anders denken – Mutige Ideen für Bildung“.

Die Blogparade läuft bis Sonntag, 22. Juni 2025.

💭✨💭✨💭 💭✨💭✨💭

Leitfragen – lass dich inspirieren

  • Welche Schule hättest du dir als Kind gewünscht und was könnte heute den Unterricht wirklich bewegen?
  • Welche mutige Idee für Schule reizt dich und warum könnte sie funktionieren?
  • Wie könnte Schule ein Ort werden, an dem sich jede:r wohlfühlt?
  • Welche Veränderungen braucht Schule, um ein Lernort für alle zu sein?
  • Was können wir von anderen Ländern, Kulturen oder pädagogischen Konzepten lernen?

Ich freue mich auf deine Gedanken und die vielen Ideen, die uns gemeinsam inspirieren!

💭✨💭✨💭 💭✨💭✨💭

Mein eigener Beitrag zu dieser Blogparade trägt den Titel: Wie ich begann, Schule anders und mutig zu denken.

Ähnliche Beiträge

25 Kommentare

  1. Liebe Gabriella,
    Als Schulsozialarbeiterin konnte ich an deiner Blogparade einfach nicht vorbeigehen. Es ist ein Artikel entstanden, der direkt aus meinen Herzen – und natürlich meinen Erfahrungen – entstanden ist. Vielen Dank für deinen Aufruf zu diesem spannenden Thema.
    Herzensgrüße
    Anette

  2. Die Reise von der Überzeugung, dass ich gern in die Schule gehe bis zu der Erkenntnis, dass es kein guter Ort für mich war dauerte fast 40 Jahre. Ich lass dich in meinem Artikel teilhaben, was Schule zu einem (nicht perfekten aber) etwas besseren Ort für mich gemacht hätte und wieso die Erfahrung von Sicherheit und Beziehung im Schulkontext Auswirkungen auf unser ganzes Leben hat: https://restartconnection.de/blogparade-mein-maerchen-einer-gluecklichen-schulzeit/

  3. Hallo Gabriella, vielen Dank für Deinen Aufruf zur Blogparade. Ich bin Kommunikationsberaterin und beschäftige mich viel mit dem, was Menschen in der Kommunikation und beim Reden blockiert. Da stoße ich auf vieles, was aus der Schule kommt. Aber aus meiner Sicht reicht es nicht, die Schule zu reformieren. Ich hab gleich mal das Leben neu visioniert. Den Bezug zu meiner Arbeit und zur Schule findest Du im Artikel. Vielen Dank für den Impuls. Viele Grüße Andrea
    https://www.andreasam.com/zukunftsvision-selbstbestimmt-leben/

  4. Hallo liebe Gabriella! Ich habe mit Schule seit Ewigkeiten nichts mehr am Hut und auch keine Kinder, ide das Schulsstem durchlaufen (haben). Aber mir fiel ganz spontan die Idee ein Yoga und Schule miteinander zu verbinden. Natürlich bin ich nicht die Erste, die an so etwas gedacht hat. Herausgekommen ist ein Blogartikel wie auch Yoga in der Schule alltäglich gelebt werden kann. Viel Spaß beim Lesen.
    https://mein-persoenliches-om.de/schule-neu-denken-yoga-als_kompass_fuer_bildung/

  5. Hallo Gabriella! Was für ein cooles Thema! Ich habe gerade in relativ kurzer Zeit ganz viele Gedanken dazu niedergeschrieben. Ich könnte noch unendlich weiterschreiben. Vorerst ist der Artikel einmal fertig, aber ich bin sicher, dass ich ihn in Zukunft immer wieder mal ergänzen werde. Danke, dass du die Blogparade machst! Hier ist mein Blogartikel:
    https://legasthenie-lerntherapie.jimdofree.com/2025/05/25/schule-anders-denken/
    Lg, Birgit

    1. Wow. Danke herzlichst für deinen kraftvollen und interessanten Beitrag an meine Blogparade.

      Das Fach „Religioin“ wurde bei uns (in der Schweiz, Kanton Zürich) schon vor längerer Zeit durch „Religionen, Kulturen, Ethik“ ersetzt. Meine S:S und ich lieben dieses Fach. Es hilft den S:S, die Welt mit ihren verschiedenen Weltanschauungen und Lebensweisen kennenzulernen, kleine Einblicke zu erhalten, besser zu verstehen. Das ethisches Denken, das Verständnis für andere und die Fähigkeit, selbstbewusst und respektvoll mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen umzugehen werden gefördert. Gerade in einer Multikulti-Schule ist es so wichtig, die Kulturen und Glaubensrichtungen anderer zu verstehen und respektieren zu können. Ein solches Fach fördert Toleranz und gegenseitigen Respekt, was wiederum ein friedliches Zusammenleben erleichtert.
      Upsala, du merkst, ich brenne für dieses Fach 🙂

      Ich bin absolut deiner Meinung, dass alle (in meinem Fall) Jugendliche gefördert werden sollten. Immer wieder stellen sich aber die Eltern quer, die Angst vor einer Stigmatisierung haben, oder deren Kind ihren Vorstellungen entspricht. Es müsste sich doch nur anstrengen …

      Ich bin gespannt, wie sich dein Beitrag weiterentwickelt und freue mich, dich erneut zu lesen.
      Gabriella

    1. Was für ein spannender Beitrag.
      Dein historischer Rückblick hat mir neue Einsichten gegeben und ich forschte nach, wie sich das Schulwesen in der Schweiz entwickelte. Föderalismus ist so was wie ein Synonym für Schweiz 🙂 . Das würde sich tatsächlich lohnen, genauer hinzuschauen und darüber zu schreiben.
      „Lernen im Gleichschritt“ – Für wie viele Lehrpersonen ist das nach wie vor gelebte Identität? Als wären Begriffe wie individuelle Lernziele, Differenzierung, handlungsorientierter Unterricht noch nicht bekannt … Pessimist:innen würden jetzt wohl zu weinen beginnen, Optimist:innen freuen sich über die wachsende Anzahl von Umsetzer:innen.
      Und trotzdem geschieht etwas, verändert sich die Schule. Du hast viele Punkte genannt, bei denen ich innerlich nickte, dachte, genau so muss es sein.
      Ich wünsche mir, dass wieder mehr Lehrpersonen das Unterrichten als Berufung und nicht als Beruf erleben. Das wäre eine weitere Voraussetzung für gelingendes Lernen.

  6. Was für eine fantastische Idee, Schule neu und anders zu denken und das Thema in einer Blogparade aufzugreifen.
    Als Lerntherapeutin erlebe ich immer wieder, wie viel möglich ist, wenn wir mutig und kreativ neue Wege gehen – auch wenn es oft Ausdauer und Geduld braucht. Die kleinen Erfolge, die Schüler:innen mit LRS oder Rechenschwäche erleben, sind so wertvoll: Sie gewinnen Selbstvertrauen, werden gestärkt und können ihr Potenzial entfalten. Schule sollte ein Ort sein, an dem Vielfalt nicht als Hürde, sondern als Chance gesehen wird und Lerntherapeuten zukünftig fester Bestandteil werden– für die Kinder und auch zur Entlastung der Lehrkräfte.

    Diese Blogparade ist dabei ein großartiger Impulsgeber, um Schule wirklich anders zu denken und neue Blickwinkel kennenzulernen. Ich freue mich drauf!

    Lg Susanne Seyfried

Kommentar verfassen